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Spannende Diskussion zwischen Politik und Schülern

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Spannende Diskussion zwischen Politik und Schülern

Auf Einladung der Jungen Union Nettetal trafen am vergangenen Dienstag die Schülervertreter der weiterführenden Schulen in Nettetal mit dem Vorsitzenden des Schulausschusses, Holger Michels (CDU), dem Schulpolitischensprecher der CDU- Ratsfraktion, Jürgen Boyxen und den Mitgliedern der JU Nettetal zusammen, um über die Schulentwicklung in Nettetal zu diskutieren. Zur Begrüßung machte der JU-Vorsitzende Philipp Heks deutlich, dass es ihm besonders wichtig sei, dass die Schüler der Nettetaler Schulen gehört werden und mit in den Entscheidungsprozess zur Schulentwicklung einbezogen werden. Holger Michels stellte zu Beginn den Verlauf der bisherigen Debatte dar. Weiter erläuterte er die nun diskutierten Varianten einer Realschule plus, sowie die Erweiterung der Gesamtschule als Dependance Lösung. Zu den beiden Varianten machte Jürgen Boyxen die jeweiligen Vor- und Nachtteile deutlich. Die Schülervertreter aller weiterführenden Schulen waren einstimmig darüber, dass sie das Modell Realschule plus favorisieren und eine engere Kooperation der Schulen anstreben. Insbesondere die Schülervertreter der Gesamtschule warnten vor einem Qualitätsverlust, den ihre Schule durch eine Erweiterung erfahren könnte. Sie betonten, gemeinsam mit der Schülervertretung der Realschule, die Chancen eines Kooperationsmodells beider Schulen. Die Vertreter der Politik erwiderten, dass sie die Argumentation verstehen und verwiesen gleichzeitig auf die hohen Erstanmeldungen an der Gesamtschule, die einen klaren Elternwille erkennen lassen. Zudem wurden rechtliche Hintergründe erläutert. Vertreter der Jungen Union sprachen den Aspekt eines vielfältigen Angebotes an. Philipp Heks fasste die Diskussion so zusammen: „Uns ist heute allen deutlich geworden, dass es keine einfache Entscheidung ist und man nicht allen gerecht werden kann, dennoch nehmen wir alle Argumente ernst und wägen sachlich ab.“ Jürgen Boyxen fügte hinzu: „Wir sind in der CDU noch nicht entschieden, wir machen es uns nicht zu einfach, um eine gute Lösung für unsere Kinder zu finden.“

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